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Abfindung für Schwerbehinderte – Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Berlin

Behinderte haben bei freien Arbeitsplätzen Vorrang. Dies muß jeder Arbeitgeber prüfen. Andernfalls macht sich der Arbeitgeber schadensersatzpflichtig.

Prüfpflicht für Arbeitgeber

Arbeitgeber sind grundsätzlich verpflichtet zu überprüfen, ob freie Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen besetzt werden können. Dies ist ständige Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts und in § 81 Abs. 1 SGB IX normiert. Diese Pflicht trifft grundsätzlich alle Arbeitgeber. Unterlässt der Arbeitgeber dies, kann ein abgelehnter schwerbehinderter Bewerber geltend machen, dass die Verletzung der vorgenannten Pflicht seine Benachteiligung wegen der Behinderung vermuten lasse.

Schadensersatzanspruch des Schwerbehinderten

Diese Rechtsprechung kann zu weitreichenden Folgen für Arbeitgeber führen. Zu berücksichtigen ist insbesondere, dass die Prüfpflicht zur Berücksichtigung schwerbehinderter Menschen im Rahmen der Besetzung freier Stellen immer besteht und zwar unabhängig von der Frage, ob sich ein schwerbehinderter Mensch tatsächlich beworben hat oder seinen Status offenbart hat. Sofern der Arbeitgeber diese Prüfpflicht unterlässt, d.h. verletzt, stellt dies ein Indiz dafür dar, dass der Arbeitgeber gerade den abgelehnten schwerbehinderten Menschen benachteiligt hat. Kann dann der Arbeitgeber im Prozess diese Vermutung nicht widerlegen, ist er verpflichtet, dem Arbeitnehmer eine Entschädigung zu zahlen.

Rat des Fachanwalts für Arbeitsrecht

Arbeitgebern ist daher zu raten, bei jeder Besetzung vorab zu prüfen, ob die betreffende Stelle nicht mit einem schwerbehinderten Menschen besetzt werden kann. Wird dies unterlassen, kann die Zahlung von Schadensersatz drohen.

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Rechtsanwälte

Fachanwältin für Familienrecht sowie Fachanwältin für Erbrecht

Fachanwältin für Familienrecht und Erbrecht Andrea Borgmann-Witting

Andrea Borgmann-Witting

„Ich bin Vollblutjuristin“, sagt Andrea Borgmann-Witting. Das bedeutet für sie: Zum einen über jedes Mandanten-Anliegen den umfassenden Überblick gewinnen und dadurch „das große Ganze“ im Blick haben – zum anderen eine Gesamtregelung anstreben, mit der beide Seiten zufrieden sind. Diese Grundsätze gelten für sie sowohl im Ehe- und Familienrecht als auch im Erbrecht.

Konsequenterweise strebt Andrea Borgmann-Witting – mit Einfühlungsvermögen und gesundem Menschenverstand – außergerichtliche Einigungen an. Kommt es allerdings zum Prozess, geht sie mit Maximalforderungen in den Gerichtssaal. Dann spielt ihr Verhandlungsgeschick eine große Rolle – und das hat viel mit Erfahrung zu tun.

Andrea Borgmann-Witting, Mutter von zwei Kindern, ist seit 2001 Fachanwältin für Familienrecht und seit 2007 Fachanwältin für Erbrecht. Sie geht gerne in die Oper und interessiert sich für zeitgenössische Kunst. Den körperlichen Ausgleich holt sie sich regelmäßig auf dem Tennisplatz.

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Fachanwalt für Arbeitsrecht Markus Witting

Markus Witting

Arbeit – damit auch berufliche Zukunft, Karriere, Geld – steht im Zentrum unseres Lebens. Und daher will Markus Witting dort helfen, wo Menschen, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, in rechtlichen Streit geraten. Sein Gebiet und seine große Freude ist das Arbeitsrecht. Da geht es um Kündigungen, Abmahnungen, Aufhebungsverträge und Abfindungszahlungen. Oder anders: Um alle Belange des Arbeitsrechts.

Markus Wittings Basis für gute Rechtsberatung und auch Erfolg vor Gericht ist seine hohe fachliche Kompetenz. Er ist seit 2005 Fachanwalt für Arbeitsrecht. Berlin ist Lebensmittelpunkt von ihm und seiner Familie. In seiner Freizeit treibt er gerne Sport und geht –am liebsten mit seiner Frau – auf Reisen. Und manchmal überkommt ihn seine Liebe für alte Autos.