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Arbeitsunfähigkeit und Kündigung – Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Berlin

Krankheit schützt nicht vor dem Erhalt einer Kündigung. Gegen eine Kündigung wegen einer Krankheit gibt es dagegen einen guten Schutz.

Kündigung während einer Krankheit ist möglich

Eines der weit verbreitesten Missverständnisse im Arbeitsrecht ist, dass eine bestehende Arbeitsunfähigkeit gegen eine Kündigung schützt. Dem ist nicht so. Selbstverständlich kann der Arbeitgeber auch während einer bestehenden Arbeitsunfähigkeit das Arbeitsverhältnis kündigen. Allerdings benötigt der Arbeitgeber immer dann einen Grund für die Kündigung, sofern das Kündigungsschutzgesetz Anwendung findet. Dies ist der Fall, sofern das Arbeitsverhältnis länger als 6 Monate besteht und in dem Betrieb regelmäßig mehr als 10 Vollzeitarbeitnehmer beschäftigt sind.

Guter Schutz gegen Kündigung wegen einer Krankheit

In einem solchen Fall benötigt der Arbeitgeber also einen Kündigungsgrund. Hierbei kann unter Umständen die Kündigung auch auf eine Arbeitsunfähigkeit gestützt werden. Hiergegen muss man dann angehen. Gleichzeitig kann der Arbeitgeber jedoch auch während einer bestehenden Arbeitsunfähigkeit wegen eines ganz anderen Grundes kündigen, beispielsweise wenn aufgrund einer Umstrukturierung bzw. eines Umsatzrückgangs der Arbeitsplatz des Arbeitnehmers weggefallen ist. Dann wird die Kündigung eben aus betriebsbedingten Gründen ausgesprochen. Dass dies dann während einer bestehenden Arbeitsunfähigkeit erfolgt, ist völlig unproblematisch.

Unsere Erfahrung macht sie stark

Haben Sie daher von Ihrem Arbeitgeber auch während einer Arbeitsunfähigkeit eine Kündigung erhalten, setzen Sie sich unbedingt und möglichst schnell mit uns in Verbindung, da gegen eine Kündigung in der Regel nur innerhalb einer Frist von drei Wochen nach deren Erhalt vorgegangen werden kann. Ansonsten wird die Kündigung rechtskräftig. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen natürlich jederzeit gerne zur Verfügung. Vereinbaren Sie einfach einen Besprechungstermin.

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Rechtsanwälte

Fachanwältin für Familienrecht sowie Fachanwältin für Erbrecht

Fachanwältin für Familienrecht und Erbrecht Andrea Borgmann-Witting

Andrea Borgmann-Witting

„Ich bin Vollblutjuristin“, sagt Andrea Borgmann-Witting. Das bedeutet für sie: Zum einen über jedes Mandanten-Anliegen den umfassenden Überblick gewinnen und dadurch „das große Ganze“ im Blick haben – zum anderen eine Gesamtregelung anstreben, mit der beide Seiten zufrieden sind. Diese Grundsätze gelten für sie sowohl im Ehe- und Familienrecht als auch im Erbrecht.

Konsequenterweise strebt Andrea Borgmann-Witting – mit Einfühlungsvermögen und gesundem Menschenverstand – außergerichtliche Einigungen an. Kommt es allerdings zum Prozess, geht sie mit Maximalforderungen in den Gerichtssaal. Dann spielt ihr Verhandlungsgeschick eine große Rolle – und das hat viel mit Erfahrung zu tun.

Andrea Borgmann-Witting, Mutter von zwei Kindern, ist seit 2001 Fachanwältin für Familienrecht und seit 2007 Fachanwältin für Erbrecht. Sie geht gerne in die Oper und interessiert sich für zeitgenössische Kunst. Den körperlichen Ausgleich holt sie sich regelmäßig auf dem Tennisplatz.

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Fachanwalt für Arbeitsrecht Markus Witting

Markus Witting

Arbeit – damit auch berufliche Zukunft, Karriere, Geld – steht im Zentrum unseres Lebens. Und daher will Markus Witting dort helfen, wo Menschen, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, in rechtlichen Streit geraten. Sein Gebiet und seine große Freude ist das Arbeitsrecht. Da geht es um Kündigungen, Abmahnungen, Aufhebungsverträge und Abfindungszahlungen. Oder anders: Um alle Belange des Arbeitsrechts.

Markus Wittings Basis für gute Rechtsberatung und auch Erfolg vor Gericht ist seine hohe fachliche Kompetenz. Er ist seit 2005 Fachanwalt für Arbeitsrecht. Berlin ist Lebensmittelpunkt von ihm und seiner Familie. In seiner Freizeit treibt er gerne Sport und geht –am liebsten mit seiner Frau – auf Reisen. Und manchmal überkommt ihn seine Liebe für alte Autos.