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Befristungen – Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Berlin

Das Befristungsrecht unterliegt der Mißbrauchskontrolle. Spätestens nach 11 Jahren und 13 Befristungen wird ein Mißbrauch der Befristung angenommen!

Rechtsmißbräuchliche Befristung…

Ständige Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichtes ist es, daß auch Befristungen der Mißbrauchskontrolle unterliegen. Wird immer wieder eine neue Befristung abgeschlossen, nimmt die Rechtsprechung ab einem gewissen Zeitpunkt die mißbräuchliche Verwendung des Befristungsrechts und damit die Unwirksamkeit der Befristung an. In einem vom Bundesarbeitsgericht entschiedenen Fall wurden mit der Arbeitnehmerin in einem Zeitraum von mehr als 11 Jahren insgesamt 13 Befristungen geschlossen. Das Bundesarbeitsgericht hat daher entschieden, dass der Arbeitgeber das Befristungsrecht rechtsmissbräuchlich ausgenutzt hat.

…führt zu einem unbefristeten Arbeitsvertrag

Das Bundesarbeitsgericht ging in seinem Urteil sogar noch einen Schritt weiter und sah den Rechtsmissbrauch als indiziert an. Folge war, daß die Arbeitnehmerin sich in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis befand, d.h. das Arbeitsverhältnis wurde entfristet. Dagegen hat jedoch das Bundesarbeitsgericht in einem anderen Urteil einen Rechtsmissbrauch verneint. In diesem Fall musste der Kläger in einem Zeitraum von 7 Jahren insgesamt 4 befristete Arbeitsverhältnisse unterzeichnen, was jedoch nach Auffassung des Bundesarbeitsgerichts unzweifelhaft möglich ist.

Ich helfe Ihnen!

Die beiden Urteile zeigen wieder einmal, dass es beim Befristungsrecht auf jeden Einzelfall ankommt. Sollten Sie sich in einem befristeten Arbeitsverhältnis befinden, stehen wir Ihnen natürlich jederzeit gerne für eine Beratung und für eine erste Einschätzung der Rechtslage zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie mit unserem Fachanwalt für Arbeitsrecht einen persönlichen Besprechungstermin.

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Rechtsanwälte

Fachanwältin für Familienrecht sowie Fachanwältin für Erbrecht

Fachanwältin für Familienrecht und Erbrecht Andrea Borgmann-Witting

Andrea Borgmann-Witting

„Ich bin Vollblutjuristin“, sagt Andrea Borgmann-Witting. Das bedeutet für sie: Zum einen über jedes Mandanten-Anliegen den umfassenden Überblick gewinnen und dadurch „das große Ganze“ im Blick haben – zum anderen eine Gesamtregelung anstreben, mit der beide Seiten zufrieden sind. Diese Grundsätze gelten für sie sowohl im Ehe- und Familienrecht als auch im Erbrecht.

Konsequenterweise strebt Andrea Borgmann-Witting – mit Einfühlungsvermögen und gesundem Menschenverstand – außergerichtliche Einigungen an. Kommt es allerdings zum Prozess, geht sie mit Maximalforderungen in den Gerichtssaal. Dann spielt ihr Verhandlungsgeschick eine große Rolle – und das hat viel mit Erfahrung zu tun.

Andrea Borgmann-Witting, Mutter von zwei Kindern, ist seit 2001 Fachanwältin für Familienrecht und seit 2007 Fachanwältin für Erbrecht. Sie geht gerne in die Oper und interessiert sich für zeitgenössische Kunst. Den körperlichen Ausgleich holt sie sich regelmäßig auf dem Tennisplatz.

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Fachanwalt für Arbeitsrecht Markus Witting

Markus Witting

Arbeit – damit auch berufliche Zukunft, Karriere, Geld – steht im Zentrum unseres Lebens. Und daher will Markus Witting dort helfen, wo Menschen, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, in rechtlichen Streit geraten. Sein Gebiet und seine große Freude ist das Arbeitsrecht. Da geht es um Kündigungen, Abmahnungen, Aufhebungsverträge und Abfindungszahlungen. Oder anders: Um alle Belange des Arbeitsrechts.

Markus Wittings Basis für gute Rechtsberatung und auch Erfolg vor Gericht ist seine hohe fachliche Kompetenz. Er ist seit 2005 Fachanwalt für Arbeitsrecht. Berlin ist Lebensmittelpunkt von ihm und seiner Familie. In seiner Freizeit treibt er gerne Sport und geht –am liebsten mit seiner Frau – auf Reisen. Und manchmal überkommt ihn seine Liebe für alte Autos.