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Bleibt die Abmahnung bestehen – Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Berlin

Abmahnungen bleiben nicht für immer bestehen. Spätestens nach 2 Jahren verlieren Abmahnungen ihren rechtliche Wirkung!

Abmahnungen nach 2 Jahren wirkunsglos!

Abmahnungen fallen nach einem Zeitraum von zwei Jahren ersatzlos weg, d.h. sie dürfen nicht mehr berücksichtigt werden. Begründet wird dies damit, daß nach 2 Jahren die Pflichtverletzung des Arbeitnehmers endgültig entschuldigt ist. Hiergegen haben sich in jüngster Vergangenheit verschiedene Arbeitsrechtler gewandt. Als Vorwand wurde das Emmely Urteil genommen.

Auch neue Rechtsprechung ändert nichts!

Im Emmely-Urteil hat das Bundesarbeitsgerichtfestgestellt, dass die Kündigung auch gerade deswegen unwirksam ist, da das Arbeitsverhältnis über Jahre hinweg ohne Beanstandungen durchgeführt wurde. Einige, dem Arbeitgeberlager nahe stehende Anwälte meinen nunmehr, dass im Gegenschluss auch eine vor Jahren ausgesprochene Abmahnung beispielsweise bei einem Kündigungsschutzverfahren herangezogen werden kann, da dann im Gegenschluss für die Wirksamkeit argumentiert werden könnte, dass das Arbeitsverhältnis gerade nicht unproblematisch gewesen sei.

Gegenschluß ist nicht zulässig!

Dieser Gegenschluß ist jedoch nicht zulässig. Nicht alles, was zugunsten des Arbeitnehmers gewertet werden darf, darf im Gegenschluß dann auch zu seinem Nachteil verwertet werden. Gerade der Sanktionscharakter einer Abmahnung verbietet es meines Erachtens, dass diese noch verwandt werden darf, wenn ihre „Haltbarkeit“ abgelaufen ist. Zum Glück sieht dies die Rechtsprechung auch so, so daß es dabei verbleibt, daß eine Abmahnung nach 2 Jahren ungültig wird.

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Rechtsanwälte

Fachanwältin für Familienrecht sowie Fachanwältin für Erbrecht

Fachanwältin für Familienrecht und Erbrecht Andrea Borgmann-Witting

Andrea Borgmann-Witting

„Ich bin Vollblutjuristin“, sagt Andrea Borgmann-Witting. Das bedeutet für sie: Zum einen über jedes Mandanten-Anliegen den umfassenden Überblick gewinnen und dadurch „das große Ganze“ im Blick haben – zum anderen eine Gesamtregelung anstreben, mit der beide Seiten zufrieden sind. Diese Grundsätze gelten für sie sowohl im Ehe- und Familienrecht als auch im Erbrecht.

Konsequenterweise strebt Andrea Borgmann-Witting – mit Einfühlungsvermögen und gesundem Menschenverstand – außergerichtliche Einigungen an. Kommt es allerdings zum Prozess, geht sie mit Maximalforderungen in den Gerichtssaal. Dann spielt ihr Verhandlungsgeschick eine große Rolle – und das hat viel mit Erfahrung zu tun.

Andrea Borgmann-Witting, Mutter von zwei Kindern, ist seit 2001 Fachanwältin für Familienrecht und seit 2007 Fachanwältin für Erbrecht. Sie geht gerne in die Oper und interessiert sich für zeitgenössische Kunst. Den körperlichen Ausgleich holt sie sich regelmäßig auf dem Tennisplatz.

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Fachanwalt für Arbeitsrecht Markus Witting

Markus Witting

Arbeit – damit auch berufliche Zukunft, Karriere, Geld – steht im Zentrum unseres Lebens. Und daher will Markus Witting dort helfen, wo Menschen, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, in rechtlichen Streit geraten. Sein Gebiet und seine große Freude ist das Arbeitsrecht. Da geht es um Kündigungen, Abmahnungen, Aufhebungsverträge und Abfindungszahlungen. Oder anders: Um alle Belange des Arbeitsrechts.

Markus Wittings Basis für gute Rechtsberatung und auch Erfolg vor Gericht ist seine hohe fachliche Kompetenz. Er ist seit 2005 Fachanwalt für Arbeitsrecht. Berlin ist Lebensmittelpunkt von ihm und seiner Familie. In seiner Freizeit treibt er gerne Sport und geht –am liebsten mit seiner Frau – auf Reisen. Und manchmal überkommt ihn seine Liebe für alte Autos.