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Freiheitsstrafe – Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Berlin

Eine mehrjährige Haftstrafe kann die Kündigung des Arbeitnehmers rechtfertigen. Aber auch hier kommt es immer auf den Einzelfall an.

Kündigung wegen Haftstrafe

Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass eine mehrjährige Haftstrafe die Kündigung eines Arbeitnehmers rechtfertigt. Der Entscheidung lag der Fall zugrunde, dass gegen einen langjährig beschäftigten Arbeitnehmer eine Freiheitsstrafe von vier Jahren und sieben Monaten verhängt wurde. Der Arbeitgeber kündigte dem Arbeitnehmer daraufhin das Arbeitsverhältnis und dies, obwohl die begangenen Straftaten des Arbeitnehmers keinerlei Bezug zum Arbeitsverhältnis hatten.

Zu lange Abwesenheit

Gleichwohl war die ausgesprochene Kündigung gerechtfertigt, da der Arbeitnehmer durch die Freiheitsstrafe von sich aus erheblich in das Arbeitsverhältnis eingegriffen hat. Hierbei berücksichtigten die Bundesrichter insbesondere, dass der Arbeitnehmer die Freiheitsstrafe durch sein Verhalten auch selbst verursacht hat.

Fazit:

Ich meine, dass dies eine richtige Entscheidung ist. Keinem Arbeitgeber ist zuzumuten, für die Dauer von vier Jahren und sieben Monaten auf seinen Arbeitnehmer „zu warten“. Aber auch hier kommt es immer auf den Einzelfall an. Bei einer nur kurzen Freiheitsstrafe hätte das Bundesarbeitsgericht nach meiner Einschätzung anders entschieden.

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Rechtsanwälte

Fachanwältin für Familienrecht sowie Fachanwältin für Erbrecht

Fachanwältin für Familienrecht und Erbrecht Andrea Borgmann-Witting

Andrea Borgmann-Witting

„Ich bin Vollblutjuristin“, sagt Andrea Borgmann-Witting. Das bedeutet für sie: Zum einen über jedes Mandanten-Anliegen den umfassenden Überblick gewinnen und dadurch „das große Ganze“ im Blick haben – zum anderen eine Gesamtregelung anstreben, mit der beide Seiten zufrieden sind. Diese Grundsätze gelten für sie sowohl im Ehe- und Familienrecht als auch im Erbrecht.

Konsequenterweise strebt Andrea Borgmann-Witting – mit Einfühlungsvermögen und gesundem Menschenverstand – außergerichtliche Einigungen an. Kommt es allerdings zum Prozess, geht sie mit Maximalforderungen in den Gerichtssaal. Dann spielt ihr Verhandlungsgeschick eine große Rolle – und das hat viel mit Erfahrung zu tun.

Andrea Borgmann-Witting, Mutter von zwei Kindern, ist seit 2001 Fachanwältin für Familienrecht und seit 2007 Fachanwältin für Erbrecht. Sie geht gerne in die Oper und interessiert sich für zeitgenössische Kunst. Den körperlichen Ausgleich holt sie sich regelmäßig auf dem Tennisplatz.

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Fachanwalt für Arbeitsrecht Markus Witting

Markus Witting

Arbeit – damit auch berufliche Zukunft, Karriere, Geld – steht im Zentrum unseres Lebens. Und daher will Markus Witting dort helfen, wo Menschen, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, in rechtlichen Streit geraten. Sein Gebiet und seine große Freude ist das Arbeitsrecht. Da geht es um Kündigungen, Abmahnungen, Aufhebungsverträge und Abfindungszahlungen. Oder anders: Um alle Belange des Arbeitsrechts.

Markus Wittings Basis für gute Rechtsberatung und auch Erfolg vor Gericht ist seine hohe fachliche Kompetenz. Er ist seit 2005 Fachanwalt für Arbeitsrecht. Berlin ist Lebensmittelpunkt von ihm und seiner Familie. In seiner Freizeit treibt er gerne Sport und geht –am liebsten mit seiner Frau – auf Reisen. Und manchmal überkommt ihn seine Liebe für alte Autos.