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Mankohaftung Arbeitnehmer – Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Berlin

Mankohaftung des Arbeitnehmers nur bei alleinigem Zugriff auf die Kasse und nur bei Zahlung von Mankogeld. Nur dann haftet der Arbeitnehmer.

Mankoabreden können wirksam sein

Die Rechtsprechung läßt Mankoabreden nur zu, sofern diese eine angemessene Gegenleistung z. B. in Form eines Mankogeldes oder eines angemessenen erhöhten Gehaltes vorsehen. Solche Mankoabreden können interessensgerecht und wirksam sein, wobei es jedoch nicht zu einer einseitigen ungerechtfertigten Verlagerung des dem Arbeitgeber zuzurechnenden Risikos führen darf. Ein berechtigtes Interesse des Arbeitsgebers an einer Mankoabrede ist grundsätzlich in Bereichen zu erkennen, bei denen der Arbeitnehmer unbeobachteten Zugriff auf Geld oder andere Wertgegenstände des Arbeitgebers hat.

Mankoabreden nur unter strengen Voraussetzungen

Allerdings scheitert bei Mankofällen eine solche Beweisführung oft daran, dass der Arbeitgeber nicht alle Vorgänge im Kassenbereich des Arbeitnehmers nachvollziehen und kontrollieren kann. Der Arbeitgeber befindet sich im Beweisnotstand. Die Rechtssprechung hat dem abgeholfen, indem sie entweder eine Beweisverteilung nach Gefahrenbereichen oder eine Beweislastumkehr zu Gunsten des Arbeitgebers vornimmt.

Mankohaftung nur bei alleinigem Zugriff

Dahinter steht die Überlegung, dass ein Arbeitnehmer für einen Kassenfehlbestand, der in seiner Sphäre entstanden ist, in Ansehung der größeren Sachnähe bessere Beweismöglichkeiten als der Arbeitgeber besitzt. Hierauf kann aber erst dann zurückgegriffen werden, wenn der Arbeitgeber unter Beweis gestellt hat, dass der Kassenführer die Gefahr eines Kassenfehlbestands allein beherrscht. Erst wenn dieser Beweis geführt ist, kommt eine Mankohaftung der Arbeitnehmerin in Betracht.

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Rechtsanwälte

Fachanwältin für Familienrecht sowie Fachanwältin für Erbrecht

Fachanwältin für Familienrecht und Erbrecht Andrea Borgmann-Witting

Andrea Borgmann-Witting

„Ich bin Vollblutjuristin“, sagt Andrea Borgmann-Witting. Das bedeutet für sie: Zum einen über jedes Mandanten-Anliegen den umfassenden Überblick gewinnen und dadurch „das große Ganze“ im Blick haben – zum anderen eine Gesamtregelung anstreben, mit der beide Seiten zufrieden sind. Diese Grundsätze gelten für sie sowohl im Ehe- und Familienrecht als auch im Erbrecht.

Konsequenterweise strebt Andrea Borgmann-Witting – mit Einfühlungsvermögen und gesundem Menschenverstand – außergerichtliche Einigungen an. Kommt es allerdings zum Prozess, geht sie mit Maximalforderungen in den Gerichtssaal. Dann spielt ihr Verhandlungsgeschick eine große Rolle – und das hat viel mit Erfahrung zu tun.

Andrea Borgmann-Witting, Mutter von zwei Kindern, ist seit 2001 Fachanwältin für Familienrecht und seit 2007 Fachanwältin für Erbrecht. Sie geht gerne in die Oper und interessiert sich für zeitgenössische Kunst. Den körperlichen Ausgleich holt sie sich regelmäßig auf dem Tennisplatz.

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Fachanwalt für Arbeitsrecht Markus Witting

Markus Witting

Arbeit – damit auch berufliche Zukunft, Karriere, Geld – steht im Zentrum unseres Lebens. Und daher will Markus Witting dort helfen, wo Menschen, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, in rechtlichen Streit geraten. Sein Gebiet und seine große Freude ist das Arbeitsrecht. Da geht es um Kündigungen, Abmahnungen, Aufhebungsverträge und Abfindungszahlungen. Oder anders: Um alle Belange des Arbeitsrechts.

Markus Wittings Basis für gute Rechtsberatung und auch Erfolg vor Gericht ist seine hohe fachliche Kompetenz. Er ist seit 2005 Fachanwalt für Arbeitsrecht. Berlin ist Lebensmittelpunkt von ihm und seiner Familie. In seiner Freizeit treibt er gerne Sport und geht –am liebsten mit seiner Frau – auf Reisen. Und manchmal überkommt ihn seine Liebe für alte Autos.