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Weiterbeschäftigungsanspruch – Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Berlin

Weiterbeschäftigung: Der allgemeine Weiterbeschäftigungsanspruch und der Weiterbeschäftigungsanspruch des Betriebsverfassungsgesetzes!

Die Weiterbeschäftigungsansprüche

In einem bestehenden Arbeitsverhältnis hat der Arbeitnehmer in der Regel einen Rechtsanspruch auf Beschäftigung. Die arbeitsgerichtliche Rechtsprechung unterscheidet zwischen dem allgemeinen Weiterbeschäftigungsanspruch und dem Weiterbeschäftigungsanspruch nach § 102 Abs. 5 BetrVG.

Der allgemeine Weiterbeschäftigungsanspruch

Der allgemeine Weiterbeschäftigungsanspruch wird immer dann relevant, sofern der Arbeitgeber eine Kündigung ausgesprochen hat. Stellt der Arbeitgeber den Arbeitnehmer dann bis zum Ende der Kündigungsfrist frei, stellt sich die Frage, ob der Arbeitnehmer dann einen allgemeinen Weiterbeschäftigungsanspruch gegenüber dem Arbeitgeber hat. In der Praxis ist dies von erheblicher Relevanz, da Arbeitgeber durch eine Freistellung oftmals versuchen, Arbeitnehmer aus den Betrieb heraus zu drängen. Nach Ansicht der Rechtsprechung bedarf es zur Beantwortung der Frage, ob ein Weiterbeschäftigungsanspruch besteht oder nicht, stets eine Wertung, ob das Interesse des Arbeitnehmers an einer Weiterbeschäftigung höher zu bewerten ist als das Interesse des Arbeitgebers an der Nichtbeschäftigung des Arbeitnehmers.

Der Einzelfall entscheidet

Ist beispielsweise die Kündigung des Arbeitgebers auf den ersten Blick unwirksam, besteht in der Regel ein Anspruch des Arbeitnehmers auf Weiterbeschäftigung. In einem derartigen Fall kann der Arbeitgeber sich nicht auf ein Recht zur Nichtbeschäftigung berufen. Allerdings ist dies stets eine Sache des Einzelfalls. In der Praxis nimmt das Gericht eine Wertung vor, um letztlich einzuschätzen, welche Interessen höherwertig sind. Sofern der Arbeitgeber keine guten Gründe für eine Nichtbeschäftigung vorbringen kann, wird der allgemeine Weiterbeschäftigungsanspruch im Allgemeinen bejaht.

Der Weiterbeschäftigungsanspruch nach § 102 Abs.5 BetrVG

Darüber hinaus gibt es einen Weiterbeschäftigungsanspruch nach § 102 Abs.5 BetrVG. Auch dieser Weiterbeschäftigungsanspruch ist sehr praxisrelevant. Voraussetzung hierzu ist, dass der Betriebsrat einer beabsichtigten Kündigung des Arbeitgebers qualifiziert aus einer der in § 102 Abs. 3 BetrVG genannten Gründe form- und fristgerecht widerspricht. Sofern ein derartiger Widerspruch erfolgt und der Arbeitnehmer Kündigungsschutzklage erhoben hat, kann der Arbeitnehmer auf Verlangen hin bis zum rechtskräftigen Abschluss des Kündigungsschutzprozesses einen Weiterbeschäftigungsanspruch gegenüber dem Arbeitgeber geltend machen und so seine Weiterbeschäftigung für einen längeren Zeitraum erreichen.

Geltendmachung ist sehr effektiv

Da Kündigungsschutzverfahren sich über mehrere Instanzen hin erstrecken können, kann der Arbeitnehmer bei einem qualifizierten Widerspruch des Betriebsrats seine Weiterbeschäftigung im Betrieb des Arbeitgebers verlangen und insbesondere die entsprechende Vergütung geltend machen. Mit Hilfe eines derartigen Weiterbeschäftigungsanspruches ist also die tatsächliche Beschäftigung des Arbeitnehmers in der Regel für mindestens ein Jahr gesichert, so dass dieser Weiterbeschäftigungsanspruch als äußerst wichtig und praxisrelevant einzustufen ist.

Unsere Leistung – für Sie!

Wie der vorgenannten Dratellung zu entnehmen ist, bedarf es gerade im Arbeitsrecht eines großen know hows und umfabgreicher Erfahrung, um den Mandanten optimal zu vertreten. Hier setze ich an. Ich bin seit über 11 Jahren Fachanwalt für Arbeitsrecht und intensiv mit der Führung von Kündigungsrechtsstreiten und Geltendmachung von Weiterbeschäftigungsansprüchen befaßt. Mit meinem Erfahrungsschatz und meinem know-how stehe ich Ihnen gerne zur Seite. Ich kann Ihnen bereits nach der ersten Besprechung sagen, ob ein Weiterbeschäftigungsanspruch mit Aussicht auf Erfolg geltend gemacht werden kann. Bitte nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

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Rechtsanwälte

Fachanwältin für Familienrecht sowie Fachanwältin für Erbrecht

Fachanwältin für Familienrecht und Erbrecht Andrea Borgmann-Witting

Andrea Borgmann-Witting

„Ich bin Vollblutjuristin“, sagt Andrea Borgmann-Witting. Das bedeutet für sie: Zum einen über jedes Mandanten-Anliegen den umfassenden Überblick gewinnen und dadurch „das große Ganze“ im Blick haben – zum anderen eine Gesamtregelung anstreben, mit der beide Seiten zufrieden sind. Diese Grundsätze gelten für sie sowohl im Ehe- und Familienrecht als auch im Erbrecht.

Konsequenterweise strebt Andrea Borgmann-Witting – mit Einfühlungsvermögen und gesundem Menschenverstand – außergerichtliche Einigungen an. Kommt es allerdings zum Prozess, geht sie mit Maximalforderungen in den Gerichtssaal. Dann spielt ihr Verhandlungsgeschick eine große Rolle – und das hat viel mit Erfahrung zu tun.

Andrea Borgmann-Witting, Mutter von zwei Kindern, ist seit 2001 Fachanwältin für Familienrecht und seit 2007 Fachanwältin für Erbrecht. Sie geht gerne in die Oper und interessiert sich für zeitgenössische Kunst. Den körperlichen Ausgleich holt sie sich regelmäßig auf dem Tennisplatz.

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Fachanwalt für Arbeitsrecht Markus Witting

Markus Witting

Arbeit – damit auch berufliche Zukunft, Karriere, Geld – steht im Zentrum unseres Lebens. Und daher will Markus Witting dort helfen, wo Menschen, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, in rechtlichen Streit geraten. Sein Gebiet und seine große Freude ist das Arbeitsrecht. Da geht es um Kündigungen, Abmahnungen, Aufhebungsverträge und Abfindungszahlungen. Oder anders: Um alle Belange des Arbeitsrechts.

Markus Wittings Basis für gute Rechtsberatung und auch Erfolg vor Gericht ist seine hohe fachliche Kompetenz. Er ist seit 2005 Fachanwalt für Arbeitsrecht. Berlin ist Lebensmittelpunkt von ihm und seiner Familie. In seiner Freizeit treibt er gerne Sport und geht –am liebsten mit seiner Frau – auf Reisen. Und manchmal überkommt ihn seine Liebe für alte Autos.