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Zweijahresgrenze – Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Berlin

Bis zu einer Dauer von 2 Jahren benötigt der Arbeitgeber keinen Grund für eine Befristung. Aber auch derartige Befristungen können unwirksam sein.

Befristung bis zu einer Dauer von 2 Jahren

Ich werde immer wieder gefragt, was es mit der „magischen Grenze“ von 2 Jahren auf sich hat. Vereinfacht gesagt, kann ein Arbeitgeber ein Arbeitsverhältnis bis zu einer Dauer von 2 Jahren recht einfach befristen. Dagegen kann nur schwer vorgegangen werden, wenn der Arbeitgeber beim Abschluß des Vertrages keine formalen Fehler macht. Erst nach Ablauf von 2 Jahren wendet sich das Blatt. Dann benötigt der Arbeitgeber (abgesehen von seltenen Ausnahmen) einen so genannten sachlichen Grund für die Befristung.

Befristung länger als 2 Jahre

Hier wird es dann aus Sicht des Arbeitnehmers interessant. Da die Arbeitsgerichte extrem hohe Anforderungen an das Vorhandensein eines sachlichen Grundes stellen, ist die Befristung sehr häufig unwirksam. Folge einer unwirksamen Befristung ist, dass das befristete Arbeitsverhältnis in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übergeht. Da dies viele Arbeitgeber nicht wollen, kaufen sie sich frei, d. h. sie sind bereit eine Abfindung zu zahlen.

Fazit:

Da in der Regel ein befristetes Arbeitverhältnis tatsächlich erst nach 2 Jahren gerichtlich überprüft werden kann, handelt es sich hierbei tatsächlich um eine „magische“ Zahl. Etwas anderes ist es, wenn der Arbeitgeber beim Abschluß des befristeten Arbeitsverhältnisses formale Fehler macht. Dann kann auch bei einer Befristung von weniger als 2 Jahren erfolgreich gegen die Befgristung vorgegangen werden. 

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Rechtsanwälte

Fachanwältin für Familienrecht sowie Fachanwältin für Erbrecht

Fachanwältin für Familienrecht und Erbrecht Andrea Borgmann-Witting

Andrea Borgmann-Witting

„Ich bin Vollblutjuristin“, sagt Andrea Borgmann-Witting. Das bedeutet für sie: Zum einen über jedes Mandanten-Anliegen den umfassenden Überblick gewinnen und dadurch „das große Ganze“ im Blick haben – zum anderen eine Gesamtregelung anstreben, mit der beide Seiten zufrieden sind. Diese Grundsätze gelten für sie sowohl im Ehe- und Familienrecht als auch im Erbrecht.

Konsequenterweise strebt Andrea Borgmann-Witting – mit Einfühlungsvermögen und gesundem Menschenverstand – außergerichtliche Einigungen an. Kommt es allerdings zum Prozess, geht sie mit Maximalforderungen in den Gerichtssaal. Dann spielt ihr Verhandlungsgeschick eine große Rolle – und das hat viel mit Erfahrung zu tun.

Andrea Borgmann-Witting, Mutter von zwei Kindern, ist seit 2001 Fachanwältin für Familienrecht und seit 2007 Fachanwältin für Erbrecht. Sie geht gerne in die Oper und interessiert sich für zeitgenössische Kunst. Den körperlichen Ausgleich holt sie sich regelmäßig auf dem Tennisplatz.

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Fachanwalt für Arbeitsrecht Markus Witting

Markus Witting

Arbeit – damit auch berufliche Zukunft, Karriere, Geld – steht im Zentrum unseres Lebens. Und daher will Markus Witting dort helfen, wo Menschen, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, in rechtlichen Streit geraten. Sein Gebiet und seine große Freude ist das Arbeitsrecht. Da geht es um Kündigungen, Abmahnungen, Aufhebungsverträge und Abfindungszahlungen. Oder anders: Um alle Belange des Arbeitsrechts.

Markus Wittings Basis für gute Rechtsberatung und auch Erfolg vor Gericht ist seine hohe fachliche Kompetenz. Er ist seit 2005 Fachanwalt für Arbeitsrecht. Berlin ist Lebensmittelpunkt von ihm und seiner Familie. In seiner Freizeit treibt er gerne Sport und geht –am liebsten mit seiner Frau – auf Reisen. Und manchmal überkommt ihn seine Liebe für alte Autos.