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Unterhalt und Tod – Rechtsanwalt für Familienrecht Berlin

Im Gegensatz zum nicht geschiedenen Ehegatten kann der geschiedene Ehegatte auch nach dem Tod noch Unterhalt forden!

Unterhalt nach dem Tod!

Grundsätzlich erlischt die Unterhaltspflicht des Unterhaltsverpflichteten mit seinem Tod. Dies gilt in der Regel gegenüber dem nicht geschiedenen Ehegatten und den Kindern. Was passiert aber mit dem Unterhaltsanspruch des geschiedenen Ehegatten? Erlischt dieser auch? Die Antwort wird viele überraschen: gemäß § 1586 b BGB erlischt die Verpflichtung zur Zahlung von nachehelichem Unterhalt nicht. Im Ergebnis führt dies jedoch aber nicht zu einer Besserstellung des geschiedenen Ehegatten. Vielmehr tritt der nacheheliche Unterhaltsanspruch an die Stelle der (früheren) erbrechtlichen Ansprüche, die dem Unterhaltsberechtigten mit der Scheidung nicht mehr zustehen.

Schuldner des Unterhalts ist mit dem Zeitpunkt des Todes der Erbe. Allerdings ist der Unterhaltsanspruch des geschiedenen Ehegatten durch den sogenannten fiktiven Pflichtteil begrenzt. Der Erbe schuldet also dem geschiedenen Ehegatten nur den Unterhalt, der ihm zustehen würde, sofern die Ehe nicht geschieden worden wäre. Hierbei wird also im Ergebnis die geschiedene Ehe über den Tod des Unterhaltspflichtigen hinaus fingiert. Eine weitere Einschränkung ergibt sich daraus, dass dem Unterhaltsberechtigten nur der Unterhalt zusteht, der sich aus der Pflichtteilsquote und der Höhe des Pflichtteilsanspruches ergibt.

Haben Sie hierzu noch weitere Fragen? Dann vereinbaren Sie bitte mit unserer Fachanwältin für Familienrecht sowie unserer Fachanwältin für Erbrecht einen persönlichen Besprechungstermin.

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Rechtsanwälte

Fachanwältin für Familienrecht sowie Fachanwältin für Erbrecht

Fachanwältin für Familienrecht und Erbrecht Andrea Borgmann-Witting

Andrea Borgmann-Witting

„Ich bin Vollblutjuristin“, sagt Andrea Borgmann-Witting. Das bedeutet für sie: Zum einen über jedes Mandanten-Anliegen den umfassenden Überblick gewinnen und dadurch „das große Ganze“ im Blick haben – zum anderen eine Gesamtregelung anstreben, mit der beide Seiten zufrieden sind. Diese Grundsätze gelten für sie sowohl im Ehe- und Familienrecht als auch im Erbrecht.

Konsequenterweise strebt Andrea Borgmann-Witting – mit Einfühlungsvermögen und gesundem Menschenverstand – außergerichtliche Einigungen an. Kommt es allerdings zum Prozess, geht sie mit Maximalforderungen in den Gerichtssaal. Dann spielt ihr Verhandlungsgeschick eine große Rolle – und das hat viel mit Erfahrung zu tun.

Andrea Borgmann-Witting, Mutter von zwei Kindern, ist seit 2001 Fachanwältin für Familienrecht und seit 2007 Fachanwältin für Erbrecht. Sie geht gerne in die Oper und interessiert sich für zeitgenössische Kunst. Den körperlichen Ausgleich holt sie sich regelmäßig auf dem Tennisplatz.

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Fachanwalt für Arbeitsrecht Markus Witting

Markus Witting

Arbeit – damit auch berufliche Zukunft, Karriere, Geld – steht im Zentrum unseres Lebens. Und daher will Markus Witting dort helfen, wo Menschen, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, in rechtlichen Streit geraten. Sein Gebiet und seine große Freude ist das Arbeitsrecht. Da geht es um Kündigungen, Abmahnungen, Aufhebungsverträge und Abfindungszahlungen. Oder anders: Um alle Belange des Arbeitsrechts.

Markus Wittings Basis für gute Rechtsberatung und auch Erfolg vor Gericht ist seine hohe fachliche Kompetenz. Er ist seit 2005 Fachanwalt für Arbeitsrecht. Berlin ist Lebensmittelpunkt von ihm und seiner Familie. In seiner Freizeit treibt er gerne Sport und geht –am liebsten mit seiner Frau – auf Reisen. Und manchmal überkommt ihn seine Liebe für alte Autos.