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Wertangaben bei Zugewinnausgleich – Rechtsanwalt für Familienrecht Berlin

Vermögenspositionen sollten sorgfältig ermittelt werden. Ansonsten droht ein erheblicher Schaden!

Es obliegt jedem Ehegatten, den Wert der von ihm zum Ausgleich zu bringenden Vermögenspositionen auf eigene Kosten zuverlässig zu ermitteln und anzugeben. Er hat die ihm zur Verfügung stehenden Erkenntnisquellen für die Bewertung zu nutzen und dem anderen Ehegatten das Ergebnis mitzuteilen. Etwaige Falschangaben gehen zu Lasten des Auskunftsverpflichteten. Dies hat das Kammergericht in seinem Beschluss vom 04.12.2012, 17 UF 148/12, bestätigt. In dem Fall hatte sich der Ehemann verpflichtet, einen Zugewinnausgleichsbetrag in Höhe von 27.500,00 EUR an die Ehefrau zu zahlen. Der Zugewinn resultierte unter anderem aus einer Erfolgsbeteiligung, die sein Arbeitgeber, eine namenhafte private deutsche Fernseh- und Mediengesellschaft, den Mitarbeitern in jährlichen Raten auf einem firmeninternen Konto gutschreibt. Der Ehemann hatte im Rahmen der Auskunft den Bruttobetrag der Erfolgsbeteiligung eingestellt. Erst später hatte er erfahren, dass die Erfolgsbeteiligung bei Auszahlung von jedem Mitarbeiter mit dem individuellen Einkommensteuersatz zu versteuern ist. Aufgrund dieses Irrtums beantragte er, den Vergleich abzuändern. Zu Recht hat das Kammergericht diesen Antrag abgelehnt. Der frühere Ehemann wäre unschwer in der Lage gewesen, sich Klarheit über die steuerliche Behandlung der Beteiligung zu verschaffen, in dem er entweder beim Arbeitgeber Erkundigungen hätte einholen können, oder aber einen Steuerberater einschaltet. Dass er dies nicht getan hat, kann nicht zu Lasten der ehemaligen Ehefrau gehen. 

Sollten auch Sie Hilfe im Rahmen der Vermögensauseinandersetzung oder des Zugewinnausgleichs- verfahrens benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie mit Frau Rechtsanwältin Borgmann-Witting, Fachanwältin für Familienrecht, eine Besprechungstermin.

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Rechtsanwälte

Fachanwältin für Familienrecht sowie Fachanwältin für Erbrecht

Fachanwältin für Familienrecht und Erbrecht Andrea Borgmann-Witting

Andrea Borgmann-Witting

„Ich bin Vollblutjuristin“, sagt Andrea Borgmann-Witting. Das bedeutet für sie: Zum einen über jedes Mandanten-Anliegen den umfassenden Überblick gewinnen und dadurch „das große Ganze“ im Blick haben – zum anderen eine Gesamtregelung anstreben, mit der beide Seiten zufrieden sind. Diese Grundsätze gelten für sie sowohl im Ehe- und Familienrecht als auch im Erbrecht.

Konsequenterweise strebt Andrea Borgmann-Witting – mit Einfühlungsvermögen und gesundem Menschenverstand – außergerichtliche Einigungen an. Kommt es allerdings zum Prozess, geht sie mit Maximalforderungen in den Gerichtssaal. Dann spielt ihr Verhandlungsgeschick eine große Rolle – und das hat viel mit Erfahrung zu tun.

Andrea Borgmann-Witting, Mutter von zwei Kindern, ist seit 2001 Fachanwältin für Familienrecht und seit 2007 Fachanwältin für Erbrecht. Sie geht gerne in die Oper und interessiert sich für zeitgenössische Kunst. Den körperlichen Ausgleich holt sie sich regelmäßig auf dem Tennisplatz.

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Fachanwalt für Arbeitsrecht Markus Witting

Markus Witting

Arbeit – damit auch berufliche Zukunft, Karriere, Geld – steht im Zentrum unseres Lebens. Und daher will Markus Witting dort helfen, wo Menschen, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, in rechtlichen Streit geraten. Sein Gebiet und seine große Freude ist das Arbeitsrecht. Da geht es um Kündigungen, Abmahnungen, Aufhebungsverträge und Abfindungszahlungen. Oder anders: Um alle Belange des Arbeitsrechts.

Markus Wittings Basis für gute Rechtsberatung und auch Erfolg vor Gericht ist seine hohe fachliche Kompetenz. Er ist seit 2005 Fachanwalt für Arbeitsrecht. Berlin ist Lebensmittelpunkt von ihm und seiner Familie. In seiner Freizeit treibt er gerne Sport und geht –am liebsten mit seiner Frau – auf Reisen. Und manchmal überkommt ihn seine Liebe für alte Autos.