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Kündigung im Urlaub – Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Berlin

Auch während des Urlaubs kann eine Kündigung zugestellt werden! Daher bei einem längeren Urlaub unbedingt den Briefksaten kontrollieren!

Zustellung der Kündigung während des Urlaubs?

Bekanntermaßen muss gegen eine Kündigung innerhalb einer Frist von drei Wochen nach Zugang Klage beim Arbeitsgericht eingereicht werden. Unterbleibt dies, ist die Kündigung rechtmäßig. Interessant sind die Fälle, in denen der Arbeitgeber vom Urlaub des Arbeitnehmers weiß und ihm trotzdem eine Kündigung in seinen Briefkasten wirft. Kommt der Arbeitnehmer dann drei Wochen später aus dem Urlaub zurück und nimmt die Kündigung erst nach Ablauf der Klagefrist wahr, stellt sich dann die Frage, wie damit umzugehen ist. Grundsätzlich geht das Bundesarbeitsgericht davon aus, dass Kündigungen dem Arbeitnehmer auch im Urlaub zugehen, d.h. auch während des Urlaubs des Arbeitnehmers die Klagefrist in Gang gesetzt wird. Da Kündigungen noch am selben Tag zugehen, sofern sie bis zur Mittagszeit eingeworfen werden, ist hier größte Vorsicht geboten, da eben auch im Urlaub des Arbeitnehmers die Klagefrist in Gang gesetzt wird.

Unter Umständen nachträgliche Zulassung

Das Bundesarbeitsgericht hilft sich jedoch mit der nachträglichen Zulassung der Klage, sofern es dem Arbeitnehmer urlaubsbedingt tatsächlich einmal nicht möglich war, die Klagefrist einzuhalten. Allerdings müssen hier schon gute Gründe dargelegt werden, warum die Einhaltung der dreiwöchigen Klagefrist nicht möglich war. Es muß gegenüber dem Gericht genaustens dargelegt werden, aus welchem Grunde der Arbeitnehmer unverschuldet darin gehindert war, fristgerecht gegen die Kündigung vorzugehen. Dies ist oftmlas schwierig.

Mein Tipp: Briefkasten im Urlaub leeren lassen!

Wir können daher nur jedem Arbeitnehmer raten, bei einem längeren Urlaub dafür zu sorgen, dass der Briefkasten überwacht wird, da andernfalls gute Gründe angeführt werden müssen, warum die dreiwöchige Klagefrist versäumt wurde. Sofern Sie hierzu noch eine weitere Beratung wünschen, stehe ich Ihnen natürlich jederzeit gerne zur Verfügung. Vereinbaren Sie einfach mit mireinen persönlichen Besprechungstermin. Ich würde michfreuen, von Ihnen zu hören.

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Rechtsanwälte

Andrea
Borgmann-Witting

Fachanwältin für Familienrecht
sowie Fachanwältin für Erbrecht

„Ich bin Vollblutjuristin“, sagt Andrea Borgmann-Witting. Das bedeutet für sie: Zum einen über jedes Mandanten-Anliegen den umfassenden Überblick gewinnen und dadurch „das große Ganze“ im Blick haben – zum anderen eine Gesamtregelung anstreben, mit der beide Seiten zufrieden sind. Diese Grundsätze gelten für sie sowohl im Ehe- und Familienrecht als auch im Erbrecht.

Konsequenterweise strebt Andrea Borgmann-Witting – mit Einfühlungsvermögen und gesundem Menschenverstand – außergerichtliche Einigungen an. Kommt es allerdings zum Prozess, geht sie mit Maximalforderungen in den Gerichtssaal. Dann spielt ihr Verhandlungsgeschick eine große Rolle – und das hat viel mit Erfahrung zu tun.

Andrea Borgmann-Witting, Mutter von zwei Kindern, ist seit 2001 Fachanwältin für Familienrecht und seit 2007 Fachanwältin für Erbrecht. Sie geht gerne in die Oper und interessiert sich für zeitgenössische Kunst. Den körperlichen Ausgleich holt sie sich regelmäßig auf dem Tennisplatz.

Markus
Witting

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Arbeit – damit auch berufliche Zukunft, Karriere, Geld – steht im Zentrum unseres Lebens. Und daher will Markus Witting dort helfen, wo Menschen, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, in rechtlichen Streit geraten. Sein Gebiet und seine große Freude ist das Arbeitsrecht. Da geht es um Kündigungen, Abmahnungen, Aufhebungsverträge und Abfindungszahlungen. Oder anders: Um alle Belange des Arbeitsrechts.

Markus Wittings Basis für gute Rechtsberatung und auch Erfolg vor Gericht ist seine hohe fachliche Kompetenz. Er ist seit 2005 Fachanwalt für Arbeitsrecht. Berlin ist Lebensmittelpunkt von ihm und seiner Familie. In seiner Freizeit treibt er gerne Sport und geht –am liebsten mit seiner Frau – auf Reisen. Und manchmal überkommt ihn seine Liebe für alte Autos.

Kosten

Wir garantieren volle Transparenz von Kosten und Leistungen. Zusammen mit Ihnen, unseren Mandanten, besprechen und vereinbaren wir alle notwendigen Schritte und den damit verbundenen Aufwand. Grundsätzlich rechnen wir nach Gebühren des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes ab. Im Einzelfall werden Stunden- oder Pauschalhonorarvereinbarungen getroffen.

Eine (außergerichtliche) Erstberatung bieten wir Ihnen für 226,10 Euro (inkl. Umsatzsteuer) an. Diese Pauschale deckt ein etwa einstündiges Gespräch ab – und etwa soviel Zeit brauchen und nehmen wir uns auch für eine erste Beratung.

Eine Rechtsschutzversicherung bietet Vorteile, dadurch ist für den Mandanten einiges einfacher. So ist beispielsweise die Erstberatung häufig abgedeckt. Nach Zusage der Kostendeckung fallen für Sie keine weiteren Kosten an – bis auf eine etwaige Selbstbeteiligung. Im Familien- und Erbrecht gelten gesonderte Konditionen. Wir kümmern uns um Korrespondenz und Abrechnung mit Ihrer Versicherung.

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