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Mündliche Kündigung – Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Berlin

Auch gegen mündliche Kündigungen muß Kündigungsschutzklage erhoben werden. Andernfalls droht der Verlust wichtiger Rechte!

Zu spät erhobene Kündigungsschutzklage

In einem neueren Urteil hat das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg entschieden, dass eine Kündigungsschutzklage unwirksam sein kann, wenn sie erst 6 Monate nach der mündlich erklärten Kündigung erhoben wird. Grundsätzlich verhält es sich zwar so, dass lediglich gegen schriftliche Kündigungen Klage erhoben werden muss. Der Gesetzgeber hat dem Arbeitnehmer hierzu gem. § 4 KSchG eine dreiwöchige Frist eingeräumt. Aber auch bei einer mündlichen Kündigung muss zügig reagiert werden.

Kündigungsschutzklage auch bei mündlicher Kündigung

Nach der vorgenannten Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg beträgt der Zeitraum auf eine mündliche Kündigung zu reagieren 6 Wochen, d.h. innerhalb dieser Frist ist Klage zu erheben, und zwar auch gegen eine mündlich ausgesprochene Kündigung. Andernfalls kann das Zeitmoment einer Verwirkung erreicht sein. Kommt dann noch das Umstandsmoment für die Hinnahme der Beendigung des Arbeitsverhältnisses nach mündlicher Kündigung hinzu, ist eine Kündigungsschutzklage gegen die Kündigung insgesamt verjährt. Ein Umstandsmoment kann hierbei beispielesweise in dem Verlangen des Arbeitnehmers auf Herausgabe der Papiere bestehen.

Fazit:

Sofern Sie daher auch nur eine mündliche Kündigung seitens Ihres Arbeitgebers erhalten haben, sollte umgehend reagiert werden, d.h. Sie sollten umgehend einen Fachanwalt für Arbeitsrecht zwecks Beratung aufsuchen, wie auf die mündlich ausgesprochene Kündigung zu reagieren ist.

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Rechtsanwälte

Andrea
Borgmann-Witting

Fachanwältin für Familienrecht
sowie Fachanwältin für Erbrecht

„Ich bin Vollblutjuristin“, sagt Andrea Borgmann-Witting. Das bedeutet für sie: Zum einen über jedes Mandanten-Anliegen den umfassenden Überblick gewinnen und dadurch „das große Ganze“ im Blick haben – zum anderen eine Gesamtregelung anstreben, mit der beide Seiten zufrieden sind. Diese Grundsätze gelten für sie sowohl im Ehe- und Familienrecht als auch im Erbrecht.

Konsequenterweise strebt Andrea Borgmann-Witting – mit Einfühlungsvermögen und gesundem Menschenverstand – außergerichtliche Einigungen an. Kommt es allerdings zum Prozess, geht sie mit Maximalforderungen in den Gerichtssaal. Dann spielt ihr Verhandlungsgeschick eine große Rolle – und das hat viel mit Erfahrung zu tun.

Andrea Borgmann-Witting, Mutter von zwei Kindern, ist seit 2001 Fachanwältin für Familienrecht und seit 2007 Fachanwältin für Erbrecht. Sie geht gerne in die Oper und interessiert sich für zeitgenössische Kunst. Den körperlichen Ausgleich holt sie sich regelmäßig auf dem Tennisplatz.

Markus
Witting

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Arbeit – damit auch berufliche Zukunft, Karriere, Geld – steht im Zentrum unseres Lebens. Und daher will Markus Witting dort helfen, wo Menschen, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, in rechtlichen Streit geraten. Sein Gebiet und seine große Freude ist das Arbeitsrecht. Da geht es um Kündigungen, Abmahnungen, Aufhebungsverträge und Abfindungszahlungen. Oder anders: Um alle Belange des Arbeitsrechts.

Markus Wittings Basis für gute Rechtsberatung und auch Erfolg vor Gericht ist seine hohe fachliche Kompetenz. Er ist seit 2005 Fachanwalt für Arbeitsrecht. Berlin ist Lebensmittelpunkt von ihm und seiner Familie. In seiner Freizeit treibt er gerne Sport und geht –am liebsten mit seiner Frau – auf Reisen. Und manchmal überkommt ihn seine Liebe für alte Autos.

Kosten

Wir garantieren volle Transparenz von Kosten und Leistungen. Zusammen mit Ihnen, unseren Mandanten, besprechen und vereinbaren wir alle notwendigen Schritte und den damit verbundenen Aufwand. Grundsätzlich rechnen wir nach Gebühren des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes ab. Im Einzelfall werden Stunden- oder Pauschalhonorarvereinbarungen getroffen.

Eine (außergerichtliche) Erstberatung bieten wir Ihnen für 226,10 Euro (inkl. Umsatzsteuer) an. Diese Pauschale deckt ein etwa einstündiges Gespräch ab – und etwa soviel Zeit brauchen und nehmen wir uns auch für eine erste Beratung.

Eine Rechtsschutzversicherung bietet Vorteile, dadurch ist für den Mandanten einiges einfacher. So ist beispielsweise die Erstberatung häufig abgedeckt. Nach Zusage der Kostendeckung fallen für Sie keine weiteren Kosten an – bis auf eine etwaige Selbstbeteiligung. Im Familien- und Erbrecht gelten gesonderte Konditionen. Wir kümmern uns um Korrespondenz und Abrechnung mit Ihrer Versicherung.

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