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Anspruch auf Abfindung – Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Berlin

Der Abfindungsanspruch nach § 1 a KSchG hat sich in der betrieblichen Praxis kaum durchgesetzt. Dies hat auch gute Gründe.

Der Abfindungsanspruch

In der Regel gibt es keinen gesetzlichen Anspruch auf eine Abfindung. Eine Ausnahme ist jedoch in § 1 a KSchG festgelegt. Dort ist bestimmt, dass ein Anspruch auf eine Abfindung immer dann besteht, sofern der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis aus betriebsbedingten Gründen gekündigt hat und der Arbeitnehmer innerhalb der Frist des § 4 KSchG (Dreiwochenfrist) keine Klage beim Arbeitsgericht erhebt. Weitere Voraussetzung ist jedoch, dass bereits in der Kündigungserklärung der schriftliche Hinweis des Arbeitgebers enthalten ist, dass die Kündigung eben auf betriebsbedingte Gründe gestützt wird und der Arbeitnehmer beim Verstreichen der vorgenannten Klagefrist eine Abfindung beanspruchen kann.

Angebotene Abfindung ist zu niedrig

Wie dem Vorgesagten zu entnehmen ist, ist das ganze Prozedere überaus kompliziert und im Ergebnis auch von Formalien abhängig. Wenn man dann noch bedenkt, dass die Abfindung relativ bescheiden ist (lediglich 0,5 Monatsverdienste), ist es leicht zu verstehen, dass diese Bestimmung in der Praxis wenig Relevanz hat. Hinzu kommt auch noch, dass viele Arbeitnehmer der Ansicht sind, „Da geht noch mehr.“, sofern Ihnen noch außergerichtlich 0,5 Monatsverdienste für jedes Jahr des Bestehens des Arbeitsverhältnisses angeboten werden und bereits aus diesem Grunde Klage erheben.

Fazit:

Aus meiner Sicht ist die Formulierung des § 1 a KSchG reichlich missglückt, so dass es wohl auch zukünftig dabei bleiben wird, dass diese Vorschrift in der Praxis kaum Relevanz hat. Ich bin Fachanwalt für Arbeitsrecht und berate Sie gerne. Ich würde mich freuen, Sie zu meinen Mandanten zählen zu dürfen.

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Rechtsanwälte

Fachanwältin für Familienrecht sowie Fachanwältin für Erbrecht

Fachanwältin für Familienrecht und Erbrecht Andrea Borgmann-Witting

Andrea Borgmann-Witting

„Ich bin Vollblutjuristin“, sagt Andrea Borgmann-Witting. Das bedeutet für sie: Zum einen über jedes Mandanten-Anliegen den umfassenden Überblick gewinnen und dadurch „das große Ganze“ im Blick haben – zum anderen eine Gesamtregelung anstreben, mit der beide Seiten zufrieden sind. Diese Grundsätze gelten für sie sowohl im Ehe- und Familienrecht als auch im Erbrecht.

Konsequenterweise strebt Andrea Borgmann-Witting – mit Einfühlungsvermögen und gesundem Menschenverstand – außergerichtliche Einigungen an. Kommt es allerdings zum Prozess, geht sie mit Maximalforderungen in den Gerichtssaal. Dann spielt ihr Verhandlungsgeschick eine große Rolle – und das hat viel mit Erfahrung zu tun.

Andrea Borgmann-Witting, Mutter von zwei Kindern, ist seit 2001 Fachanwältin für Familienrecht und seit 2007 Fachanwältin für Erbrecht. Sie geht gerne in die Oper und interessiert sich für zeitgenössische Kunst. Den körperlichen Ausgleich holt sie sich regelmäßig auf dem Tennisplatz.

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Fachanwalt für Arbeitsrecht Markus Witting

Markus Witting

Arbeit – damit auch berufliche Zukunft, Karriere, Geld – steht im Zentrum unseres Lebens. Und daher will Markus Witting dort helfen, wo Menschen, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, in rechtlichen Streit geraten. Sein Gebiet und seine große Freude ist das Arbeitsrecht. Da geht es um Kündigungen, Abmahnungen, Aufhebungsverträge und Abfindungszahlungen. Oder anders: Um alle Belange des Arbeitsrechts.

Markus Wittings Basis für gute Rechtsberatung und auch Erfolg vor Gericht ist seine hohe fachliche Kompetenz. Er ist seit 2005 Fachanwalt für Arbeitsrecht. Berlin ist Lebensmittelpunkt von ihm und seiner Familie. In seiner Freizeit treibt er gerne Sport und geht –am liebsten mit seiner Frau – auf Reisen. Und manchmal überkommt ihn seine Liebe für alte Autos.