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Zeugnisklage – Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Berlin

Der Anspruch auf Berichtigung bzw. auf Erteilung eines Zeugnisses kann auch gerichtlich durchgesetzt werden.

Klage auf Erteilung oder Änderung des Zeugnisses

Wenn der Arbeitgeber ein fehlerhaftes Zeugnis oder gar kein Zeugnis erteilt hat, kann der Arbeitnehmer vor dem Arbeitsgericht Klage auf Berichtigung des Zeugnisses bzw. auf Erteilung des Zeugnisses erheben. Im Rahmen dieses Prozesses ist dann zunächst der Arbeitnehmer darlegungs- und beweisbelastet. Sofern dem Arbeitnehmer vom Arbeitgeber aber eine unterdurchschnittliche Beurteilung des Verhaltens bzw. der Leistung erteilt wurde, ist der Arbeitgeber aufgrund der abgestuften Darlegungs- und Beweisbelastung im Ergebnis beweisbelastet.

Abgestufte Beweislast

Meint der Arbeitnehmer aber, er habe eine überdurchschnittliche Beurteilung verdient, so trifft ihn, d.h. den Arbeitnehmer die volle Darlegungs- und Beweislast.  Es ist ein offenes Geheimnis, dass es sowohl für den Arbeitnehemer als auch für den Arbeitgeber äußerst schwierig ist, eine überdurchschnittliche bzw. unterdurchschnittliche Arbeitsleistung zu beweisen. Daher ist es oftmals so, dass bei Zeugnisauseinandersetzungen vor Gericht ein Vergleich vereinbart wird, mithin eine Einigung aus ein durchschnittliches bis gutes Zeugnis gefunden wird.

Schnelle Verwirkung

Zu beachten ist noch, dass der Anspruch auf Erteilung eines Zeugnisses relativ schnell verwirkt. So wurde in der Vergangenheit bereits angenommen, dass ein Zeugnis schon nach 10 Monaten nicht mehr geltend gemacht werden kann, d.h. verwirkt ist. Sollten Sie daher mit Ihrem Zeugnis unzufrieden sein, lassen Sie keine Zeit verstreichen und werden umgehend tätig.

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Rechtsanwälte

Andrea
Borgmann-Witting

Fachanwältin für Familienrecht
sowie Fachanwältin für Erbrecht

„Ich bin Vollblutjuristin“, sagt Andrea Borgmann-Witting. Das bedeutet für sie: Zum einen über jedes Mandanten-Anliegen den umfassenden Überblick gewinnen und dadurch „das große Ganze“ im Blick haben – zum anderen eine Gesamtregelung anstreben, mit der beide Seiten zufrieden sind. Diese Grundsätze gelten für sie sowohl im Ehe- und Familienrecht als auch im Erbrecht.

Konsequenterweise strebt Andrea Borgmann-Witting – mit Einfühlungsvermögen und gesundem Menschenverstand – außergerichtliche Einigungen an. Kommt es allerdings zum Prozess, geht sie mit Maximalforderungen in den Gerichtssaal. Dann spielt ihr Verhandlungsgeschick eine große Rolle – und das hat viel mit Erfahrung zu tun.

Andrea Borgmann-Witting, Mutter von zwei Kindern, ist seit 2001 Fachanwältin für Familienrecht und seit 2007 Fachanwältin für Erbrecht. Sie geht gerne in die Oper und interessiert sich für zeitgenössische Kunst. Den körperlichen Ausgleich holt sie sich regelmäßig auf dem Tennisplatz.

Markus
Witting

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Arbeit – damit auch berufliche Zukunft, Karriere, Geld – steht im Zentrum unseres Lebens. Und daher will Markus Witting dort helfen, wo Menschen, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, in rechtlichen Streit geraten. Sein Gebiet und seine große Freude ist das Arbeitsrecht. Da geht es um Kündigungen, Abmahnungen, Aufhebungsverträge und Abfindungszahlungen. Oder anders: Um alle Belange des Arbeitsrechts.

Markus Wittings Basis für gute Rechtsberatung und auch Erfolg vor Gericht ist seine hohe fachliche Kompetenz. Er ist seit 2005 Fachanwalt für Arbeitsrecht. Berlin ist Lebensmittelpunkt von ihm und seiner Familie. In seiner Freizeit treibt er gerne Sport und geht –am liebsten mit seiner Frau – auf Reisen. Und manchmal überkommt ihn seine Liebe für alte Autos.

Kosten

Wir garantieren volle Transparenz von Kosten und Leistungen. Zusammen mit Ihnen, unseren Mandanten, besprechen und vereinbaren wir alle notwendigen Schritte und den damit verbundenen Aufwand. Grundsätzlich rechnen wir nach Gebühren des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes ab. Im Einzelfall werden Stunden- oder Pauschalhonorarvereinbarungen getroffen.

Eine (außergerichtliche) Erstberatung bieten wir Ihnen für 226,10 Euro (inkl. Umsatzsteuer) an. Diese Pauschale deckt ein etwa einstündiges Gespräch ab – und etwa soviel Zeit brauchen und nehmen wir uns auch für eine erste Beratung.

Eine Rechtsschutzversicherung bietet Vorteile, dadurch ist für den Mandanten einiges einfacher. So ist beispielsweise die Erstberatung häufig abgedeckt. Nach Zusage der Kostendeckung fallen für Sie keine weiteren Kosten an – bis auf eine etwaige Selbstbeteiligung. Im Familien- und Erbrecht gelten gesonderte Konditionen. Wir kümmern uns um Korrespondenz und Abrechnung mit Ihrer Versicherung.

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