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Falsche Frist: Klage – Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Berlin

Auch bei einer falsch berechneten Kündigungsfrist muß Kündigungsschutzklage erhoben werden!

Das Bundesarbeitsgericht hat in einem Urteil vom 1. September 2010 zum Aktenzeichen 5 AZR 700/09 festgestellt, dass auch dann Klage gegen eine Kündigung erhoben werden muss, sofern lediglich die Frist vom Arbeitsgeber falsch berechnet wurde. In der Praxis kommt es öfter vor, dass der Arbeitnehmer gegen die Kündigung vom Grunde her nichts einzuwenden hat, jedoch der Arbeitgeber schlicht die Kündigungsfrist falsch berechnet hat. Es stellte sich dann die Frage, ob bei einer derartigen Konstellation Klage erhoben werden muß. Bislang war es nicht abschließend entschieden, ob die Kündigung angegangen, d. h. gegen die Kündigung Klage erhoben werden muss, wenn und soweit die Kündigung vom Grunde her akzeptiert werden soll und „nur“ die Kündigungsfrist vom Arbeitgeber falsch berechnet wurde. Hierzu wurde teilweise vertreten, dass es eigentlich ausreichen würde, sofern der Arbeitnehmer dann für den verbleibenden Zeitraum einfach den Lohn einklagen würde. Dieser Vorgehensweise hat das Bundesarbeitsgericht nunmehr einen Riegel vorgeschoben und erkannt, dass jede Kündigung innerhalb der Dreiwochenfrist nach Zugang angegangen werden muss, auch wenn nur die Kündigungsfrist falsch berechnet wurde.

Verpasst der Arbeitsnehmer die Dreiwochenfrist kann dann in der Regel gegen die Kündigung nicht mehr vorgegangen werden, d. h. das Arbeitsverhältnis endet dann zu der vom Arbeitgeber in der Kündigung niedergelegten unrichtigen Frist. Dies kann für den Arbeitnehmer eine böse Überraschung werden, da er für den Zeitraum, in dem die Kündigung zu Unrecht zu früh ausgesprochen wurde, kein Arbeitslosengeld erhält. Daher mein Tipp: Lassen Sie eine Kündigung unbedingt innerhalb der Dreiwochenfrist von einem Fachmann prüfen, um Rechtsnachteile zu vermeiden.

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Rechtsanwälte

Andrea
Borgmann-Witting

Fachanwältin für Familienrecht
sowie Fachanwältin für Erbrecht

„Ich bin Vollblutjuristin“, sagt Andrea Borgmann-Witting. Das bedeutet für sie: Zum einen über jedes Mandanten-Anliegen den umfassenden Überblick gewinnen und dadurch „das große Ganze“ im Blick haben – zum anderen eine Gesamtregelung anstreben, mit der beide Seiten zufrieden sind. Diese Grundsätze gelten für sie sowohl im Ehe- und Familienrecht als auch im Erbrecht.

Konsequenterweise strebt Andrea Borgmann-Witting – mit Einfühlungsvermögen und gesundem Menschenverstand – außergerichtliche Einigungen an. Kommt es allerdings zum Prozess, geht sie mit Maximalforderungen in den Gerichtssaal. Dann spielt ihr Verhandlungsgeschick eine große Rolle – und das hat viel mit Erfahrung zu tun.

Andrea Borgmann-Witting, Mutter von zwei Kindern, ist seit 2001 Fachanwältin für Familienrecht und seit 2007 Fachanwältin für Erbrecht. Sie geht gerne in die Oper und interessiert sich für zeitgenössische Kunst. Den körperlichen Ausgleich holt sie sich regelmäßig auf dem Tennisplatz.

Markus
Witting

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Arbeit – damit auch berufliche Zukunft, Karriere, Geld – steht im Zentrum unseres Lebens. Und daher will Markus Witting dort helfen, wo Menschen, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, in rechtlichen Streit geraten. Sein Gebiet und seine große Freude ist das Arbeitsrecht. Da geht es um Kündigungen, Abmahnungen, Aufhebungsverträge und Abfindungszahlungen. Oder anders: Um alle Belange des Arbeitsrechts.

Markus Wittings Basis für gute Rechtsberatung und auch Erfolg vor Gericht ist seine hohe fachliche Kompetenz. Er ist seit 2005 Fachanwalt für Arbeitsrecht. Berlin ist Lebensmittelpunkt von ihm und seiner Familie. In seiner Freizeit treibt er gerne Sport und geht –am liebsten mit seiner Frau – auf Reisen. Und manchmal überkommt ihn seine Liebe für alte Autos.

Kosten

Wir garantieren volle Transparenz von Kosten und Leistungen. Zusammen mit Ihnen, unseren Mandanten, besprechen und vereinbaren wir alle notwendigen Schritte und den damit verbundenen Aufwand. Grundsätzlich rechnen wir nach Gebühren des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes ab. Im Einzelfall werden Stunden- oder Pauschalhonorarvereinbarungen getroffen.

Eine (außergerichtliche) Erstberatung bieten wir Ihnen für 226,10 Euro (inkl. Umsatzsteuer) an. Diese Pauschale deckt ein etwa einstündiges Gespräch ab – und etwa soviel Zeit brauchen und nehmen wir uns auch für eine erste Beratung.

Eine Rechtsschutzversicherung bietet Vorteile, dadurch ist für den Mandanten einiges einfacher. So ist beispielsweise die Erstberatung häufig abgedeckt. Nach Zusage der Kostendeckung fallen für Sie keine weiteren Kosten an – bis auf eine etwaige Selbstbeteiligung. Im Familien- und Erbrecht gelten gesonderte Konditionen. Wir kümmern uns um Korrespondenz und Abrechnung mit Ihrer Versicherung.

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