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Arbeitsverweigerung – Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Berlin

Die einfache Arbeitsverweigerung des Arbeitnehmers rechtfertigt keine fristlose Kündigung! Es muß eine beharrliche Arbeitsverweigerung vorliegen.

Fristlose Kündigung wegen Arbeitsverweigerung

Bei einer einfachen Arbeitsverweigerung kann nicht die fristlose Kündigung des Arbeitsverhältnisses erklärt werden. Dies hat wieder einmal das Bundesarbeitsgericht entschieden. Eine Kündigung wegen einer Arbeitsverweigerung ist in der Regel rechtswidrig. Die Arbeitsverweigerung muss nämlich beharrlich sein. Was die Rechtsprechung unter einer beharrlichen Arbeitsverweigerung versteht, hat sie wieder einmal in einem neuerlichen Urteil zum Ausdruck gebracht.

Kündigung nur bei beharrlicher Arbeitsverweigerung

Hintergrund des Falles war, dass eine Arbeitnehmerin zu Unrecht meinte, sie könne eine Pause machen. Der Arbeitgeber hat die Arbeitnehmerin dann angewiesen, die Pause zu beenden und zur Arbeitsstelle zurückzukehren. Dieser mehrfachen Aufforderung ist die Arbeitnehmerin aber nicht nachgekommen. Der Arbeitgeber kündigte daraufhin das Arbeitsverhältnis. In letzter Instanz wurde die Kündigung jedoch als unwirksam angesehen. Nach Ansicht der Richter hatte die Arbeitnehmerin nämlich keine Gelegenheit, besonnen auf die Aufforderung des Arbeitgebers zu reagieren, da sich die gesamte Unterhaltung in einer aufgeheizten Atmosphäre abspielte. Die Kündigung war daher rechtswidrig.

Tipp: Bei Kündigung sofort zum Anwalt

Auch dieser Fall zeigt wieder einmal, wie schwierig eine Kündigung wegen einer Arbeitsverweigerung ist. Die Arbeitsverweigerung muss nämlich beharrlich sein. Dies ist oftmals nicht der Fall. Sind Sie von einer Kündigung betroffen, stehe ich Ihnen jederzeit für weitere Beratungen gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie einen persönlichen Besprechungstermin mit mir.

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Rechtsanwälte

Andrea
Borgmann-Witting

Fachanwältin für Familienrecht
sowie Fachanwältin für Erbrecht

„Ich bin Vollblutjuristin“, sagt Andrea Borgmann-Witting. Das bedeutet für sie: Zum einen über jedes Mandanten-Anliegen den umfassenden Überblick gewinnen und dadurch „das große Ganze“ im Blick haben – zum anderen eine Gesamtregelung anstreben, mit der beide Seiten zufrieden sind. Diese Grundsätze gelten für sie sowohl im Ehe- und Familienrecht als auch im Erbrecht.

Konsequenterweise strebt Andrea Borgmann-Witting – mit Einfühlungsvermögen und gesundem Menschenverstand – außergerichtliche Einigungen an. Kommt es allerdings zum Prozess, geht sie mit Maximalforderungen in den Gerichtssaal. Dann spielt ihr Verhandlungsgeschick eine große Rolle – und das hat viel mit Erfahrung zu tun.

Andrea Borgmann-Witting, Mutter von zwei Kindern, ist seit 2001 Fachanwältin für Familienrecht und seit 2007 Fachanwältin für Erbrecht. Sie geht gerne in die Oper und interessiert sich für zeitgenössische Kunst. Den körperlichen Ausgleich holt sie sich regelmäßig auf dem Tennisplatz.

Markus
Witting

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Arbeit – damit auch berufliche Zukunft, Karriere, Geld – steht im Zentrum unseres Lebens. Und daher will Markus Witting dort helfen, wo Menschen, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, in rechtlichen Streit geraten. Sein Gebiet und seine große Freude ist das Arbeitsrecht. Da geht es um Kündigungen, Abmahnungen, Aufhebungsverträge und Abfindungszahlungen. Oder anders: Um alle Belange des Arbeitsrechts.

Markus Wittings Basis für gute Rechtsberatung und auch Erfolg vor Gericht ist seine hohe fachliche Kompetenz. Er ist seit 2005 Fachanwalt für Arbeitsrecht. Berlin ist Lebensmittelpunkt von ihm und seiner Familie. In seiner Freizeit treibt er gerne Sport und geht –am liebsten mit seiner Frau – auf Reisen. Und manchmal überkommt ihn seine Liebe für alte Autos.

Kosten

Wir garantieren volle Transparenz von Kosten und Leistungen. Zusammen mit Ihnen, unseren Mandanten, besprechen und vereinbaren wir alle notwendigen Schritte und den damit verbundenen Aufwand. Grundsätzlich rechnen wir nach Gebühren des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes ab. Im Einzelfall werden Stunden- oder Pauschalhonorarvereinbarungen getroffen.

Eine (außergerichtliche) Erstberatung bieten wir Ihnen für 226,10 Euro (inkl. Umsatzsteuer) an. Diese Pauschale deckt ein etwa einstündiges Gespräch ab – und etwa soviel Zeit brauchen und nehmen wir uns auch für eine erste Beratung.

Eine Rechtsschutzversicherung bietet Vorteile, dadurch ist für den Mandanten einiges einfacher. So ist beispielsweise die Erstberatung häufig abgedeckt. Nach Zusage der Kostendeckung fallen für Sie keine weiteren Kosten an – bis auf eine etwaige Selbstbeteiligung. Im Familien- und Erbrecht gelten gesonderte Konditionen. Wir kümmern uns um Korrespondenz und Abrechnung mit Ihrer Versicherung.

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