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Taktik im Prozess – Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Berlin

Die Betriebsratsanhörung sollte aus Arbeitnehmersicht im Kündigungsschutzprozeß immer gerügt werden. Das Unterlassen einer Rüge ist ein Fehler.

Viele Kündigungen werden unwirksam

Nach wie vor ist die Betriebsratsanhörung das „Einfallstor“ für die Rechtswidrigkeit einer Kündigung. Ich habe es schon mehrfach erlebt und Gespräche im Kollegenkreis bestätigen es immer wieder, dass die Betriebsratsanhörung für Arbeitsgerichte ein beliebtes Instrument ist, um zur Unwirksamkeit der Kündigung zu kommen. Bekanntermaßen muss der Betriebsrat gemäß § 102 BetrVG ordnungsgemäß angehört werden. Mängel in der Anhörung schlagen voll durch auf die Rechtmäßigkeit der Kündigung, d.h. durch eine nicht ordnungsgemäß durchgeführte Betriebsratsanhörung wird die gesamte Kündigung rechtswidrig.

Arbeitsgerichte sind mit Arbeitgebern streng

Die Arbeitsgerichte sind hier außerordentlich streng. Nach meiner Erfahrung wird bereits eine Betriebsratsanhörung dann als nicht ausreichend angesehen, sofern auch nur eine unbedeutende Kleinigkeit fehlt. Bei jedem Kündigungsschutzverfahren sollte daher unbedingt die ordnungsgemäße Betriebsratsanhörung vom Arbeitnehmeranwalt gerügt werden, sofern ein Betriebsrat im Betrieb vorhanden ist. Legt der Arbeitgeber dann die Betriebsratsanhörung im Laufe des Verfahrens vor, sollte genauestens geprüft werden, ob diese Betriebsratsanhörung ordnungsgemäß erfolgt ist oder nicht. Nach meiner Erfahrung lassen sich durch diese Taktik selbst die schwierigsten und aussichtlosen Prozesse noch gewinnen.

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Rechtsanwälte

Andrea
Borgmann-Witting

Fachanwältin für Familienrecht
sowie Fachanwältin für Erbrecht

„Ich bin Vollblutjuristin“, sagt Andrea Borgmann-Witting. Das bedeutet für sie: Zum einen über jedes Mandanten-Anliegen den umfassenden Überblick gewinnen und dadurch „das große Ganze“ im Blick haben – zum anderen eine Gesamtregelung anstreben, mit der beide Seiten zufrieden sind. Diese Grundsätze gelten für sie sowohl im Ehe- und Familienrecht als auch im Erbrecht.

Konsequenterweise strebt Andrea Borgmann-Witting – mit Einfühlungsvermögen und gesundem Menschenverstand – außergerichtliche Einigungen an. Kommt es allerdings zum Prozess, geht sie mit Maximalforderungen in den Gerichtssaal. Dann spielt ihr Verhandlungsgeschick eine große Rolle – und das hat viel mit Erfahrung zu tun.

Andrea Borgmann-Witting, Mutter von zwei Kindern, ist seit 2001 Fachanwältin für Familienrecht und seit 2007 Fachanwältin für Erbrecht. Sie geht gerne in die Oper und interessiert sich für zeitgenössische Kunst. Den körperlichen Ausgleich holt sie sich regelmäßig auf dem Tennisplatz.

Markus
Witting

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Arbeit – damit auch berufliche Zukunft, Karriere, Geld – steht im Zentrum unseres Lebens. Und daher will Markus Witting dort helfen, wo Menschen, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, in rechtlichen Streit geraten. Sein Gebiet und seine große Freude ist das Arbeitsrecht. Da geht es um Kündigungen, Abmahnungen, Aufhebungsverträge und Abfindungszahlungen. Oder anders: Um alle Belange des Arbeitsrechts.

Markus Wittings Basis für gute Rechtsberatung und auch Erfolg vor Gericht ist seine hohe fachliche Kompetenz. Er ist seit 2005 Fachanwalt für Arbeitsrecht. Berlin ist Lebensmittelpunkt von ihm und seiner Familie. In seiner Freizeit treibt er gerne Sport und geht –am liebsten mit seiner Frau – auf Reisen. Und manchmal überkommt ihn seine Liebe für alte Autos.

Kosten

Wir garantieren volle Transparenz von Kosten und Leistungen. Zusammen mit Ihnen, unseren Mandanten, besprechen und vereinbaren wir alle notwendigen Schritte und den damit verbundenen Aufwand. Grundsätzlich rechnen wir nach Gebühren des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes ab. Im Einzelfall werden Stunden- oder Pauschalhonorarvereinbarungen getroffen.

Eine (außergerichtliche) Erstberatung bieten wir Ihnen für 226,10 Euro (inkl. Umsatzsteuer) an. Diese Pauschale deckt ein etwa einstündiges Gespräch ab – und etwa soviel Zeit brauchen und nehmen wir uns auch für eine erste Beratung.

Eine Rechtsschutzversicherung bietet Vorteile, dadurch ist für den Mandanten einiges einfacher. So ist beispielsweise die Erstberatung häufig abgedeckt. Nach Zusage der Kostendeckung fallen für Sie keine weiteren Kosten an – bis auf eine etwaige Selbstbeteiligung. Im Familien- und Erbrecht gelten gesonderte Konditionen. Wir kümmern uns um Korrespondenz und Abrechnung mit Ihrer Versicherung.

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