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Scheinselbständigkeit – Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Berlin

Eine Scheinselbständigkeit des Arbeitnehmers kann für den Arbeitgeber richtig teuer werden. Schadensersatzansprüche des Arbeitgebers sind ausgeschlossen.

Scheinselbständigkeit

Eine Scheinselbständigkeit liegt vor, sofern der betreffende Mitarbeiter formal als „Unternehmer“ auftritt, tatsächlich jedoch eine nichtselbständige Tätigkeit für seinen Arbeitgeber ausführt, für die eine Sozialversicherungspflicht und Lohnsteuerpflicht besteht. Das Problem der Scheinselbständigkeit gerade für Arbeitgeber besteht darin, dass die Sozialversicherungsträger primär beim Arbeitgeber Rückgriff nehmen und beim Arbeitgeber die Sozialversicherungsbeiträge rückwirkend geltend machen.

Rückgriff beim Arbeitnehmer ist nicht möglich

Ich hatte kürzlich einen Fall, im Rahmen dessen der Arbeitgeber von den Sozialversicherungsträgern für die letzten 4 Jahre in Anspruch genommen wurde. Es kam insofern eine Forderung von weit mehr als 10.000,00 EUR zusammen. Der Arbeitgeber versuchte, sich bei seinem Arbeitnehmer schadlos zu halten. Er verklagte also seinen Arbeitnehmer, wobei der Arbeitnehmer von mir vertreten wurde. Diesen Prozess hat der Arbeitgeber aus nachvollziehbaren Gründen verloren, da es primär das Risiko des Arbeitgebers ist, sofern eine Scheinselbständigkeit vorliegt. Dies hat und das Gericht noch einmal bestätigt. 

Scheinselbständigkeit nur Problem des Arbeitgebers

Ich halte das Urteil für völlig richtig. Es verbleibt also dabei, die Scheinselbständigkeit ist in aller erster Linie ein Problem für den Arbeitgeber, da er – und nicht der Arbeitnehmer – nachträglich von den entsprechenden Stellen in Anspruch genommen wird.

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Rechtsanwälte

Fachanwältin für Familienrecht sowie Fachanwältin für Erbrecht

Fachanwältin für Familienrecht und Erbrecht Andrea Borgmann-Witting

Andrea Borgmann-Witting

„Ich bin Vollblutjuristin“, sagt Andrea Borgmann-Witting. Das bedeutet für sie: Zum einen über jedes Mandanten-Anliegen den umfassenden Überblick gewinnen und dadurch „das große Ganze“ im Blick haben – zum anderen eine Gesamtregelung anstreben, mit der beide Seiten zufrieden sind. Diese Grundsätze gelten für sie sowohl im Ehe- und Familienrecht als auch im Erbrecht.

Konsequenterweise strebt Andrea Borgmann-Witting – mit Einfühlungsvermögen und gesundem Menschenverstand – außergerichtliche Einigungen an. Kommt es allerdings zum Prozess, geht sie mit Maximalforderungen in den Gerichtssaal. Dann spielt ihr Verhandlungsgeschick eine große Rolle – und das hat viel mit Erfahrung zu tun.

Andrea Borgmann-Witting, Mutter von zwei Kindern, ist seit 2001 Fachanwältin für Familienrecht und seit 2007 Fachanwältin für Erbrecht. Sie geht gerne in die Oper und interessiert sich für zeitgenössische Kunst. Den körperlichen Ausgleich holt sie sich regelmäßig auf dem Tennisplatz.

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Fachanwalt für Arbeitsrecht Markus Witting

Markus Witting

Arbeit – damit auch berufliche Zukunft, Karriere, Geld – steht im Zentrum unseres Lebens. Und daher will Markus Witting dort helfen, wo Menschen, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, in rechtlichen Streit geraten. Sein Gebiet und seine große Freude ist das Arbeitsrecht. Da geht es um Kündigungen, Abmahnungen, Aufhebungsverträge und Abfindungszahlungen. Oder anders: Um alle Belange des Arbeitsrechts.

Markus Wittings Basis für gute Rechtsberatung und auch Erfolg vor Gericht ist seine hohe fachliche Kompetenz. Er ist seit 2005 Fachanwalt für Arbeitsrecht. Berlin ist Lebensmittelpunkt von ihm und seiner Familie. In seiner Freizeit treibt er gerne Sport und geht –am liebsten mit seiner Frau – auf Reisen. Und manchmal überkommt ihn seine Liebe für alte Autos.